Heilpraktiker Ausbildung

Heilpraktiker Ausbildung

Interesse an Naturheilkunde und eine gewisse Erfahrung im Gesundheitsbereich sollten Voraussetzung für diejenigen sein, die eine Ausbildung zum Heilpraktiker anstreben. Dabei ist es nicht unbedingt erforderlich, aber hilfreich, wenn Sie bereits vor der Ausbildung als Arzt, Krankenschwester, Altenpfleger oder Physiotherapeut tätig gewesen sind, denn so bringen Sie eine gewisse Erfahrung mit gesundheitlichen Themen und die Praxis eines Gesundheitsberufes mit und verfügen über ein fundiertes Wissen, denn ein blindes Ablehnen aller "Schulmedizin" ist ohnehin nicht der Sinn einer Ausbildung zum Heilpraktiker. Es ist allerdings auch möglich, ohne Vorerfahrungen an Schulungen, die Sie zum Heilpraktiker qualifizieren teilzunehmen, allerdings müssen Sie sich dann weitaus mehr "anlesen", zum Beispiel zu den Themen Anatomie und Physiologie als Ihre Studienkollegen, die "aus der Branche" kommen.

Kurse für die Heilpraktikerausbildung werden oft per Fernstudium und in Wochenendlehrgängen angeboten, so dass Sie während Ihrer Ausbildung zum Heilpraktiker weiterhin berufstätig sein können, möglich sind aber auch Ausbildungen zum Heilpraktiker in Vollzeit. Die Ausbildung dauert ein bis drei Jahre, je nachdem welche Unterrichtsform Sie gewählt haben. Für die Vorbereitungszeit auf die Prüfung, die gar nicht so einfach ist, sollten Sie weitere sechs Monate hinzurechnen. Der Ausbildungsplan umfasst nicht nur naturheilkundliche Inhalte, sondern auch Infektionslehre, Injektionstechnik oder Pharmakologie. Selbst Notfallmedizin wird unterrichtet. Als Dozenten sind nicht nur gelernte Heilpraktiker, sondern oft auch Ärzte, Pharmakologen und Psychologen tätig.

Die Ausbildung zum Heilpraktiker ist sehr vielseitig und Sie können sich auf so unterschiedliche Bereiche wie Osteopathie, Kinesiologie, Homöopathie, Akupunktur, Akupressur, Ernährungsberatung, Massagetechniken, oder Farbtherapie spezialisieren oder darin weiterbilden. Nach Ihrer Prüfung zum Heilpraktiker verfügen Sie über die staatliche Erlaubnis diesen Beruf auszuüben, ihre Qualifikation wird vom Gesundheitsamt überprüft, danach können Sie eine Praxis eröffnen, bei einem anderen Heilpraktiker als Assistent arbeiten oder selber als Dozent an einer Heilpraktikerschule tätig werden.

Hat man endlich die Naturheilpraktiker Ausbildung hinter sich gebracht, heißt es: rein ins wahre Leben! Die meisten Heilpraktiker machen sich mit dem erlernten Wissen (Infos zur Ausbildung unter www.swisspraevensana.ch ) selbstständig und eröffnen eine eigene Praxis. Dies ist meist auch gut von zu Hause möglich, falls man ein oder zwei zusätzliche Räume zur Verfügung hat. Man kann sich jedoch auch mit guten Kollegen oder anderen Heilpraktikern zusammentun und eine gemeinsame Praxis führen. Dies kann gerade die bürokratische Last etwas lindern und man teilt sich die Arbeit.


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